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Mit der Auswahl des passenden Strom-Tarifs oder Gas-Tarifs haben
Sie grundsätzlich
die größten
Einsparpotenziale bei Ihren Energiekosten. tarifico gibt
Ihnen noch weitere Tipps, die Ihnen
helfen Monat für Monat zusätzliche Euros im Geldbeutel zu behalten.
Waschmaschine
und Wäschetrockner
- Achten Sie grundsätzlich bei der Neuanschaffung von Geräten
auf den Energieverbrauch und die Energieeffizienz des Geräts.
- Der Stromverbrauch Ihrer Waschmaschine ist maßgeblich von der gewählten
Temperatur und der benötigten Wassermenge abhängig.
- Sie sollten Ihre Waschmaschine immer voll beladen, möglichst auch
auf Vorwäsche verzichten. Wenn möglich waschen Sie mit einer Temperatur
von 60 Grad und verzichten auf die Wäsche mit 90
Grad. Die Vorwäsche
ist nur bei stark verschmutzter Wäsche notwendig.
- Ein Hinweis noch zum Sparprogramm: Das Sparprogramm ½ bedeutet
nicht die halbe Wassermenge, sondern die halbe Wäschemenge. Es kommt daher
keine Stromeinsparung zustande. Zweimal das Sparprogramm ½ verbraucht
mehr Strom und Wasser als einmal das Standardprogramm!
- Nutzen Sie die Energiesparprogramme Ihrer Waschmaschine und Ihres Trockners.
- Der Wäschetrockner hat den doppelten Energieverbrauch einer Waschmaschine
bei gleicher Wäschemenge! Wenn möglich
verzichten Sie auf den Trockner und lassen am besten
die Wäsche im Trockenraum oder
an der frischen Luft trocknen.
- Ein „Trockenschrank“ ermöglicht
das energiesparendste Trocknen.
- Auch wenn der Energieverbrauch
eines jeden Wäschetrockners
sehr hoch ist, so ist der Ablufttrockner dem Kondenstrockner
vorzuziehen.
- Bei Gebrauch eines Kondenstrockners
den Raum während des Trocknens
gut lüften.
- Die Füllmenge der Trommel sollte voll ausgenutzt werden
und Sie sollten den richtigen Trocknungsgrad wählen.
- Die Wäsche sollte gut
geschleudert sein. Wenn möglich
1200 U/min, mindestens aber 1000 U/min.
- Das
Flusensieb (Luftfilter) nach jedem Trockengang reinigen. Die Trocknungszeiten
werden sonst verlängert.
Heizen
und Lüften
- Möglichst die Fenster nicht kippen, sondern kurz weit öffnen.
(In den Wintermonaten zweimal täglich fünf Minuten in jedem Raum. Dabei
aber unbedingt die Heizkörper abschalten!) Angekippte Fenster
bringen wenig frische Luft, lassen aber viel Wärme hinaus.
- Fenster
und Türen sollten gut abgedichtet sein.
- Vorhänge, Roll-
und Fensterläden nachts schließen. Sie
verringern einen schnellen Wärmeverlust und halten Kälte und Zugluft
ab.
- Die Heizkörper sollten frei stehen und nicht von Vorhängen
verdeckt sein. So kann die Wärme ungehindert in den Raum
abgegeben werden.
- Hinter den Heizkörper eine reflektierende
Silberfolie anbringen. Das spart Heizkosten.
- Nachts am Heizkörper
die Temperatur nur senken, nicht voll abschalten. So kühlt
der Raum nicht vollständig aus. Ein ausgekühlter
Raum benötigt bei erneuter Erwärmung einen höheren
Heizwasserdurchfluss.
- Kosten sparend ist auch eine Heizungsregelung
mit automatischer Nachtabsenkung.
Wasser
- Eine Verwendung von „Sparspülern“ in den Toilettenkästen
verringert den Wasserverbrauch. Ein herkömmlicher Spülkasten
verbraucht dreimal mehr Wasser als ein Spülkasten mit Spartaste.
- Tropfender Wasserhähne umgehend reparieren, sonst geht eine erhebliche
Menge Wasser verloren.
- Sparsame Duschköpfe und Armaturen verwenden.
- Duschen statt Baden.
Ein Vollbad hat einen dreimal höheren Wasser-
und Energieverbrauch.
- Beim Zähneputzen einen Becher benutzen
und den Wasserhahn schließen.
- Keiner macht´s gerne,
aber das Wasser beim Einseifen abstellen spart eine Menge
Wasser.
- Beim Rasieren den Wasserhahn zudrehen.
- Stellen Sie die Wasserwärme
auf Ihren momentanen Bedarf ein, heißes
Wasser kostet unnötig Energie.
- Ein Warmwasserspeicher
sollte vor einer längeren Nutzungspause ausgeschaltet
und das erwärmte Wasser noch verbraucht werden.
- Bei einem elektronischen Durchlauferhitzer sollte die
Wassertemperatur direkt eingestellt werden. So wird Wasser
gespart, da die Einstellzeiten an der
Armatur verkürzt werden.
- Das Gießwasser für
Ihre Pflanzen, wenn möglich in einer
Regentonne sammeln und nicht aus dem Wasserhahn nutzen.
Herd
und Ofen
- Der Topf- oder Pfannenboden sollte mit der Kochstelle übereinstimmen.
Ist er zu groß, wird die Ankochdauer länger. Ist er zu klein,
geht Wärme verloren.
- Deckel auf den Topf! So bleibt die Wärme
im Topf. Der Deckel sollte dicht sein. Kocht man ohne oder mit undichtem
Deckel, erhöht sich
der Energiebedarf!
- Die Nachwärme nutzen. Also das Gerät
ungefähr fünf
bis zehn Minuten vor Ende der Koch-, Back- oder Bratzeit ausschalten.
- Die Backofentür nicht öfter als notwendig öffnen.
- Einen „Backraumteiler“ einbringen.
Das ist ein Einschub mit integrierter Unterhitze, der den Backofen auf
zwei Drittel
verkleinert.
- Bei Umluftherden spart das gleichzeitige Braten und Backen auf
mehreren Ebenen viel Strom. Die Energie wird optimal ausgenutzt.
- Den
Backofen möglichst von Hand reinigen. (Der Energieverbrauch für
eine Backofenreinigung beträgt sechs kWh.)
Spülmaschine
- Die Verwendung einer Geschirrspülmaschine ist ab vier Personen
rentabel.
- Die Geschirrspülmaschine sollte immer voll genutzt werden.
Bei einer halb beladenen Maschine bleibt der Strom- und Wasserverbrauch
zur voll beladenen
gleich.
- Der Geschirrspüler sollte auf die richtige Wasserhärte
eingestellt sein.
- Das Geschirr nicht unter fließendem Wasser
vorspülen, sondern
das Programm nach dem Verschmutzungsgrad wählen.
- Energiesparend
sind bei weniger verschmutztem Geschirr die Verwendung von
Kurz- und Sparprogrammen.
Fernsehgeräte
und Radios
- Alte Fernsehgeräte verbrauchen durch die ständige Betriebsbereitschaft
(„Stand-by“) 80 Prozent mehr Strom (ca. 150 kWh/Jahr).
Neugeräte
haben einen weit geringeren Verbrauch.
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